Recht auf Stadt
Die Parole “Recht auf Stadt” tauchte in den letzten Jahren weltweit in vielen sozialen Kämpfen auf. Damit wird manchmal mehr, manchmal weniger aber immer zumindest implizit Bezug auf einen wissenschaftlichen Diskurs genommen, der 1968 von Henri Lefebvre und seinem Essay “Le droit à la ville” ausgegangen war. Den Essay den er unter dem Eindruck der damaligen pariser Stadtentwicklung verfasste, war als ein Aufschrei und Widerspruch gegen die herrschende Logik zu verstehen.
Lefebvre verstand somit unter der Parole das Recht auf Zugang und Mitgestaltung der Stadt. Des Weiteren bezieht sich „Recht auf Stadt“ auf das urbane Zusammenleben an sich, das Recht auf zentralen Raum zur sozialen Interaktion, das Recht, Zeit und Lebensrhythmen selbst zu gestalten und die Stadt als egalitären nicht ökonomischen Raum zugänglich zu haben. Einen Raum zu schaffen der primär Gebrauchswert und nicht Tauschwert ist. Das “Recht auf Stadt” ist somit als Recht auf Freiheit, als Recht zur Individualisierung in der Sozialisation, das Recht in Würde zu wohnen, das Recht auf Partizipation und Aneignung zu verstehen.
Aktuell wird die Frage nach “Recht auf Stadt” in Bewegung und Wissenschaft intensiv und kontrovers debattiert
Literaturliste. Die Debatte um “Recht auf Stadt” mit der Forderung nach Zugang, Teilhabe und gemeinschaftlicher Aushandlung weist zudem auch auf diverse demokratietheoretische Fragestellungen hin und stellt sich auf einer praktischen Ebene der Frage nach emanzipatorischen Alternativen zur aktuellen Gesellschaftsordnung.
Lefebvre verstand somit unter der Parole das Recht auf Zugang und Mitgestaltung der Stadt. Des Weiteren bezieht sich „Recht auf Stadt“ auf das urbane Zusammenleben an sich, das Recht auf zentralen Raum zur sozialen Interaktion, das Recht, Zeit und Lebensrhythmen selbst zu gestalten und die Stadt als egalitären nicht ökonomischen Raum zugänglich zu haben. Einen Raum zu schaffen der primär Gebrauchswert und nicht Tauschwert ist. Das “Recht auf Stadt” ist somit als Recht auf Freiheit, als Recht zur Individualisierung in der Sozialisation, das Recht in Würde zu wohnen, das Recht auf Partizipation und Aneignung zu verstehen.
Aktuell wird die Frage nach “Recht auf Stadt” in Bewegung und Wissenschaft intensiv und kontrovers debattiert
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stadtkongress - 14. Jan, 10:56 Article 332x read


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